Bildung – Ambitioniertes Leben – (Psychische) Gesundheit PDF Drucken E-Mail

Dr. phil. Eva Novotny • Univ. Prof. Dr. med. Ernst Berger

Moderation: Mag. Renata Schmidtkunz


Sozialer Ausgleich, aktive gesellschaftliche Teilhabe und Kontrolle über das eigene Leben erweisen sich in zahlreichen Studien als Eckpfeiler für Wohlbefinden und Gesundheit.
Selbstbestimmen und ein ambitioniertes Leben korreliert mit fast allem, was uns gut und teuer ist. Persönliche Bedeutungslosigkeit oder gar Ohnmacht, die Erfahrung, keine Kontrolle über wichtige Ereignisse im Leben zu haben, bedeu¬tet hingegen stets Stress, der das Wohlbefinden trübt und der Gesund-heit schadet.
Bildung kommt eine Schlüsselfunktion in dieser Dynamik zu. Sie kann Menschen ermächtigen, sich effektiv in die eigenen Angelegenheiten einzumischen und Solidargemeinschaften zu konstituieren, in denen Wohlbefinden und Gesundheit gedeihen.


Sozialer Ausgleich, aktive gesellschaftliche Teilhabe und Kontrolle über das eigene Leben erweisen sich in zahlreichen Studien als Eckpfeiler für Wohlbefinden und Gesundheit.

Selbstbestimmen und ein ambitioniertes Leben korreliert mit fast allem, was uns gut und teuer ist. Persönliche Bedeutungslosigkeit oder gar Ohnmacht, die Erfahrung, keine Kontrolle über wichtige Ereignisse im Leben zu haben, bedeutet hingegen stets Stress, der das Wohlbefinden trübt und der Gesundheit schadet.

Bildung kommt eine Schlüsselfunktion in dieser Dynamik zu. Sie kann Menschen ermächtigen, sich effektiv in die eigenen Angelegenheiten einzumischen und Solidargemeinschaften zu konstituieren, in denen Wohlbefinden und Gesundheit gedeihen.

Der Abend soll Bildung als sozialmedizinischen Joker ins Bewusstsein rücken:



  • Welche Art von Bildung fördert Realitätssinn und Möglichkeitssinn gleichermaßen so, dass Orientierung in komplexen, dynamischen und entfremdenden Umwelten möglich wird?
  • Wie ermächtigt eine“ eigensinnige“ Orientierung  zu einem autonomen, ambitionierten Leben?
  • In welcher Weise schlagen sich schließlich angemessene Bilder von der Welt und ihren Möglichkeiten, soziales Kapital und gelebte Freiheit in Glück, Gesundheit und einem langen Leben nieder?


Referierende:

Dr. phil. Eva Novotny
Bildungs- und Sozialwissenschaftlerin, Psychotherapeutin, Organi­sati­ons­beraterin, Trainerin, Coach, Supervisorin, Autorin (Ermächtigen. Ein Bildungsbuch. Für eine wache Zeitgenossenschaft im Spannungsfeld von Individualisierung und neuen Formen von Gemeinschaft. Verlag Peter Lang GmbH, Frankfurt am Main 2009)


Univ. Prof. Dr. med. Ernst Berger,
Kinder- und Jugendneuropsychiater,
lehrt an der Medizinischen Universität Wien, an der Universität Wien/Bildungswissenschaf-ten und an der Donauuniversität Krems.

Moderatorin:

Mag. Renata Schmidtkunz, Journalistin, Filmemacherin, Moderatorin


Dokumentation:
 icon Was hat Bildung mit Gesundheit zu tun - Dr. E.Berger (3.09 MB)

icon Vita gesellschaftlichen Engagements (2.74 MB) 

 

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